Stolz und Vorurteil* (*oder so)

Komödie von Isobel McArthur nach Jane Austen

In Jane Austens berühmtestem Roman (viel gelesen, vielfach verfilmt und adaptiert) sollen die fünf Töchter der Familie Bennet erfolgreich verheiratet werden, wobei die Ehepartner, streng individuell abgewogen, einer idealen Mischung aus tief empfundener Herzensliebe, ökonomischer Sicherheit und höherer Standeszugehörigkeit genügen sollen. Erzählt und gespielt und mit jeder Menge musikalischer Einlagen versehen wird diese preisgekrönte Neufassung von Isobel McArthur aber von denjenigen, die im Roman nur am äußersten Rande Erwähnung finden: die Dienstbotinnen, zuständig für Waschen und Kochen und Bettenbeziehen. Sie legen Arbeitshandschuhe, Feudel und Eimer ab und spielen und singen im rasanten Rollenwechsel Mütter, Töchter, geeignete und ungeeignete Heiratskandidaten, Soldaten, Tanten und Cousinen und verwandeln Jane Austens berühmten Roman von 1813 in eine rasante, ironische Show voller Rollenwechsel, Popsongs und pointierter Gesellschaftskritik.